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Beggars-Bio-2013. DE version

Country aus Australien ist definitiv mal was anderes.

Aber THE BEGGARS sind eh etwas Besonderes.

Sie wuchsen down under auf dem Land auf, sammelten zum Teil jahrelang Sporen in hart tourenden Bands und haben sich 2006 in einer perfekten, sehr kreativen Besetzung formiert, um ihre ureigene, mit viel Herzblut angereicherte Version dieses klassischen und so gut zu Australien passenden Sounds zu spielen.

Wunderschöner Gesang, mitreißendes Storytelling und eine unüberhörbare tiefe Verbindung mit den eigenen Roots machen THE BEGGARS zu einem außergewöhnlichen Leckerbissen.

Und so bescheiden sieht die Band sich selbst:

Review

Country und Folk hat in Europa (und natürlich nicht nur dort) eine riesige Zahl von Anhängern gewonnen und nur selten findet man eine kleine Akustik-Band, die so ein tolles Country-Lagerfeuer-Feeling verbreitet wie “The Beggars”. Die Songs zünden sofort und das liegt nicht nur an der wunderbaren, kristallklaren und authentischen Roots-Stimme von Sängerin Renee. Vom Songwriting muss ich direkt an Größen wie Johnny Cash oder van Morrison denken. Das Sound-Grundgerüst besteht vor allem aus akustischen Gitarren und einem Bass – mit Banjo, Mandoline, Violine und Harfe werden dezent Akzente gesetzt.

Alle Fans von Folk, Country oder besser gesagt “Americana” sollten sich dieses Scheibchen unbedingt mal anhören. Sängerin Renee ist schon sehr gespannt, wohin das neue Album die drei Musiker führen wird. Ich hoffe auf jeden Fall wieder nach Europa, denn da wird sich das Album garantiert einen Platz in den Americana oder Country-Charts sichern können. 8/10 Punkte

http://venue.de/music/reviews/2010/01/21/the-beggars-desert-rose/

Review 2

Folk meets Country and they fall in love… Eine kleine Akustik-Band aus dem australischen Adelaide schickt sich an, Europa zu verzaubern. Bereits ihr 2006er Debüt “Beggars” traf in Europa auf offene Ohren und öffentlich-rechtliches Airplay. Auf ihrer kleinen Tour im Oktober 2009 durch zum Teil winzige Clubs festigten THE BEGGARS zudem ihren Ruf als exzellente Live-Band. Sympathisches Unterstatement zeichnet ohnehin die meisten Aussies aus und wer wünscht ihnen nicht -nebenbei bemerkt- den verdienten zweiten Platz in der “deutschen” Gruppe bei der Fußball-WM im kommenden Jahr?

Ihr zweites Album, “Desert Flower”, ist erneut im Spannungsfeld zwischen Country und Folk, man nennt dies seit ein paar Jahren auch gerne “Americana”, verortet. Beim Hören der kompakt-griffigen Songs denkt man sofort an Größen wie GRAM PARSONS, VAN MORRISON, die FAIRPORT CONVENTION oder JOHNNY CASH. Die kristall-klare Stimme Renee Dongheys klingt wie ein Konglomerat aus EMMYLOU HARRIS, JOAN BAEZ und LINDA RONSTADT. Stille Songs, großartige Stimmen, harmonische Melodien und exzellentes Storytelling zeichnet “Desert Flower” aus. Die Instrumentierung beschränkt sich zumeist auf akustische Gitarren nebst Upright Bass. Multi-Instrumentalist Stuart Day setzt mit Mandoline, Banjo, Violine und Harmonika diskrete Akzente obenauf. Selten sind die Songs länger als drei Minuten. Einzig das fast sechsminütige schwerblütige “Carolina” sprengt diesen Rahmen und ist gleichzeitig der klare Höhepunkt von “Desert Flower”.

FAZIT: Solche Verbeugungen vor den 60er und 70er Jahren findet speziell in Deutschland immer noch offene Ohren, wie der beachtliche Erfolg des Blue Rose Labels zeigt. THE BEGGARS sollten sich mit “Desert Flower” fraglos einen Platz in den Euro Americana Charts sichern, wenn es ab dem 8. Januar erhältlich sein wird, und sich in der Americana-Nische fest etablieren.

http://www.musikreviews.de/reviews/2009/The-Beggars/Desert-Rose/

Review 3

Sehr schön, endlich mal wieder was aus Australien! The Beggars nennt sich das Trio aus Adelaide, bestehend aus der Sängerin und Gitarristin Renee Donaghey, dem Bassisten Quinton Dunne und dem Multiinstrumentalisten Stuart Day. Speziell die maskuline Fraktion der Band hat – unabhängig voneinander – schon mehrere Jahrzehnte Erfahrung auf Bühnen und im Studio sammeln können. Im Jahr 2006 fanden die drei Musiker dann zusammen und gründeten The Beggars. Sehr schnell entstand das gleichnamige Debütalbum, mit dem man unter anderem auch in Europa tourte. 2009 wurde dann das hier vorliegende zweite Album “Desert Flower” eingespielt.

The Beggars sind im Country und Folk zu Hause und neben wenigen Coversongs hat die Truppe vom fünften Kontinent vor allem Eigenkompositionen am Start. Wobei dort auch sehr gerne mal mit berühmten Vorgaben gespielt wird. So zum Beispiel beim Opener “East Of The Moon”, das sich zu Beginn schon sehr stark (inklusive Mundharmonika) nach Bob Dylans “It’s A Hard Rain Gonna Fall” anlehnt. Dennoch ein sehr schöner Song, bei dem gleich klar wird, dass alle drei Musiker auch starke Sänger sind. “The Banjo Song” erklärt schon durch seinen Titel, welches Instrument (mit Anspielungen an “Oh Susannah”) hier neben dem tollen Gesang von Renee tonangebend ist. UndStuart sowie Quinton liefern ganz starke Harmony Vocals ab.

Aber auch die männlichen Kollegen liefern einen super Gesang ab, was direkt bei dem sich anschließenden “Forgiveness” klar gemacht wird. Dazu eine flotte Akustikgitarre, eine prägnante Harmonika und diesmal Renee mit tollen Background Vocals. Der Fokus der Australier liegt ganz klar auf den Songs selbst, da gibt es keine Frickeleien oder Soloeskapaden. Was sich auch bei der Spielzeit bemerkbar macht, denn etwa zwei Drittel der auf “Desert Flower” befindlichen Tracks erreichen die drei Minuten-Grenze erst gar nicht. Nur ein Umstand, der diesem Album seine locker flockige Atmosphäre verleiht. Ein weiterer ist, dass wir es hier mit erstklassigen Musikern zu tun haben, denen man ihr Können trotz aller Unspektakulärheit deutlich anhört.

Auch die Instrumenten-Vielfalt trägt ungeheuer zum Abwechslungsreichtum dieser Scheibe bei. Es wird auf alle erdenklichen, akustischen Saiten-Instrumente zurückgegriffen, dazu kommt die Mundharmonika. Die bekannteste Cover-Version ist eine alte Nummer der Louvin Brothers mit Namen “If I Could Only Win Your Love”, die unter anderem auch die Ausnahme-Artistin

Emmylou Harris bereits aufgenommen hat. Am Songwriting der eigenen Stücke waren alle drei Musiker beteiligt, wobei Stuart Day den Löwenanteil ganz klar für sich verbuchen konnte. Apropos Songwriting: Die Musik der Beggars wird zwar als ‘australischer Country’ angepriesen, aber der Folk-Anteil auf diesem Album hat eindeutig die Oberhand. Wobei die Grenzen durchaus auch mal fließend sein dürfen.

Mit 5:41 Minuten ist “Carolina”, eine schwermütige, melancholische Ballade, die mit Abstand längste Nummer auf “Desert Flower”. Und hier herrscht dann tatsächlich ein einsames Wüsten-Feeling vor, man hat ein müde vor sich hin knisterndes Lagerfeuer, eine lähmende Schwermütigkeit und ansonsten das große Nichts, bzw. die große Weite vor dem geistigen Auge. Was die Donaghey hier an Background Vocals abliefert, das ist eine Klasse für sich und macht diesen Track zu einem wahrlich großartigen. Insgesamt herrscht auf dem Album aber eher die blanke Lebensfreude vor. Bei “I’ll Never Find Another You” wird noch mal verschmitzt das (nur um eine Note veränderte) Anfangsriff von Trini Lopez’ “La Bamba” zitiert, bevor auch dieser Titel wieder umschwenkt und zur ‘The Beggars-Eigenmarke’ wird.

An diesem Punkt des Reviews angekommen, wird es euch wahrscheinlich schon klar sein: The Beggars erfinden den Country und Folk sicherlich nicht neu. Was “Desert Flower” aber zu einem richtig guten Album macht, sind die vielen sehr guten Songs, die überdurchschnittlich starken gesanglichen Leistungen sowie die musikalischen Fähigkeiten der Protagonisten, die man neben den vorausgesetzten technischen Fähigkeiten wohl nur durch jahrelange Erfahrung gewinnen kann.

Klasse gemacht, jederzeit und überall einsetz- bzw. anhörbar und eine Bereicherung für jeden Country/Folk-Liebhaber!

http://www.rocktimes.de/gesamt/b/beggars/desert_flower.html

More Reviews

http://www.cdstarts.de/kritiken/104759-Desert-Flower.html

http://www.gaesteliste.de/review/show.html?id=4b5705b97609628&_nr=10679

http://www.hooked-on-music.de/CD-Reviews2/The_Beggars/Desert_Flower.html?band_id=5900

http://www.myfanbase.de/index.php?mid=819&tid=2911

http://www.stalker.cd/index.php?lang=1&content=62&kat=cd&id=1718

http://www.track4.de/rezensionen/The-Beggars/927/Desert-Flower.html?page=12

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